
1957 - Dem Himmel näher als der
Erde
Rudolf Braunburg
wurde am 19. Juli 1924 in
Landsberg an der Warthe geboren. Vom zehnten Lebensjahr an hatte er zwei Wunschträume:
Schreiben und Fliegen. Er hat sie später beide verwirklicht.

1962 - Schattenflug
Rudolf Braunburg schrieb mit sechzehn Jahren seinen Erstling, der nicht veröffentlicht wurde, da eine Bombe ihn zerstörte. 1941 ging er ohne Wissen seiner Eltern auf eine
Lehrerbildungs- anstalt und verbrachte dort schlimme Jahre, bis er zum Heeresdienst eingezogen wurde.

1964 - Atlantikflug
Einen Tag vor der Abreise an die Ostfront verwandelte er sich in wunderbarer Weise von einem
Infanteristen in einen Luftwaffen- angehörigen. Anfangs war er Transportflieger, später Jagdflieger.
Die englische Gefangenschaft setzte seinem Fliegerleben ein unerwartet ein Ende.

1965 - Alle meine Flüge
Nach seiner Entlassung arbeitete er als Holzfäller, Privatlehrer und Jazztrompeter, bis er 1949 das pädagogische Studium
begann. Darauf folgte eine mehrjährige Lehrertätigkeit an der Hamburger Rudolf-Steiner-Schule, als ihm 1955 die für fast unmöglich gehaltene Rückkehr zur fliegerischen Tätigkeit glückte.

1968 - Gina und die Stratosphäre
Beim Wiederaufbau der Deutschen Lufthansa im Jahre
1955 war er dann ein Mann der ersten Stunde. Er gab den Lehrerberuf auf und wurde Navigator,
von 1959 bis 1979 war er Flugkapitän auf allen großen Routen
der Welt.
Zum Katalog
Rudolf Braunburg
Bibliographie
Rudolf Braunburg
|

Rudolf Braunburg
1968
Flugkapitän Rudolf
Braunburg
schrieb im Jahr 1968 über sich selbst:
„Da ich zum Jahrgang 1924 gehöre, fiel die Verwirklichung meines
Jugendtraumes, Pilot zu werden, in die Kriegsjahre. Ich war
Transport- und später Jagdflieger. Dabei gelang mir immerhin ein Abschuß:
Ich wurde über der schönen blauen Donau abgeschossen. Mit dem Studium
der Psychologie und Pädagogik und einer mehrjährigen Lehrertätigkeit
suchte ich mich über meine Sehnsucht nach der Stratosphäre hinwegzutrösten.

1971 - Beruf: Flug-Kapitän
Seit 1955 bin ich wieder Flieger: Als Navigator navigierte ich zunächst
allwöchentlich eine Super-Constellation über den Nord- oder Südatlantik
und versuchte, den Kapitänen zu beweisen, daß der Navigator der
wichtigste Mann an Bord ist. Seit 1959 bin ich Kapitän und versuche, den
Navigatoren zu beweisen, daß der Kapitän...

1972 - Piratenkurs
Meine bevorzugten Aufenthaltsorte sind
Hotelzimmer, die Steppen Ostafrikas und die Stratosphäre, meine
bevorzugten Freizeitbeschäftigungen Schreiben, Schreiben und Schreiben.
Die besten Ideen dazu kommen mir an meinem Wohnort an der Elbe und auf 60
Grad Nord, 45 Grad West."

1975 - Deutschlandflug
Antiquariat Lindbergh sucht Informationen
zu
Rudolf Braunburg
Wenn Sie mehr über Rudolf Braunburg wissen, seine Biographie ergänzen
können oder weitere seiner Titel kennen, melden Sie sich bitte per email:
PeterKlant@Lindbergh-aviation.de
|

1978 - Kranich in der Sonne
Der Pilot Braunburg hatte auch als Autor bald Erfolg.
Er veröffentlichte seit Ende der fünfziger Jahre mehr als 60 Bücher, unter anderem die Romane
Nachtstart, Der verratene Himmel und
Die schwarze Jagd.

1978 - Der verratene Himmel
Braunburg interessierte sich nicht nur für die Fliegerei. Er setzte sich
für die Natur ein und war ein begeisterter Vogelfreund. Er ließ dies
deutlich in viele seiner Bücher einfließen und schrieb auch Bücher zum
Thema Mensch - Natur. Außerdem veröffent-
lichte er zahlreiche Artikel zu den Themenbereichen Luftfahrt, Jazz,
Umweltschutz und Ornithologie.

1979 - Keine Landschaft für Menschen
1988 hieß es in einem seiner Bücher: "Rudolf Braunburg, der zur
Entspannung gern aquarelliert und Saxophon spielt, lebt heute mit Frau, zwei
Adoptivkindern von den Philippinen und weitreichenden Plänen in einer
unberührten Landschaft des Oberbergischen, in Waldbröl."

Rudolf
Braunburg 1988
Rudolf Braunburg starb am 21. Februar 1996 in Waldbröl im
Alter von 71 Jahren.

1980 - Kein Frühling für Flamingos

1981 - Grüne Männchen im Radar
Hinweis: Nicht alle hier gezeigten Titel sind im Katalog
verfügbar. Der Katalog wird ständig erweitert.
|