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Das Geheimnis des Karten-Wunders: und anderer bemerkenswerter Geräte zur Orientierung und Navigation zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Art.Nr.:
12831
Das Geheimnis des Karten-Wunders
und anderer bemerkenswerter Geräte zur Orientierung und Navigation zu Lande, zu Wasser und in der Luft
Espenhorst, Jürgen
Erstausgabe

Aus der Verlagsankündigung:
Je schneller ein Flugzeug fliegt und je kürzer die Betriebszeit ist, umso wichtiger wird eine exakte zeitgerechte Navigation. Als gegen Ende des 2. Weltkrieges für die Luftwaffe zwar noch moderne Maschinen zur Verfügung standen, aber die erfahrenen Piloten längst „verheizt“ waren, gingen immer mehr Maschinen zu Bruch. Die unerfahrenen Piloten hatten einfach die Orientierung verloren und keinen Flughafen zur Landung gefunden. In dieser Situation wurde das erste funktionierende vollautomatische Navigationsgerät für Flugzeuge entwickelt. Ob das „Jägerkartengerät“ tatsächlich zum Einsatz kam, ist fraglich. Dennoch wurde an dem Konzept bis in die 1980er Jahre im Stuttgarter Institut für Flugnavigation weiter geforscht. Die Geschichte dieser bislang nie untersuchten Erfindung steht am Ende eines neu erschienenen Buches von Jürgen Espenhorst über urtümliche Navigationsgeräte für den Straßenverkehr und die Luftfahrt.
Das Jägerkartengerät war tatsächlich schon eine Navi. Daneben gab es auch Apparate, die zwar wie ein Navi aussahen, aber „nur“ eine verschiebbare Karten enthielten. Das wurde ab 1938 als Karten-Wunder vermarktet.
Diese spektakuläre Erfindung für den Straßenverkehr wird in den ersten Kapiteln des Buches detailliert geschildert. Die Idee zu einer Schiebekarte stammt aus Wien. Dort hatte ein ehemaliger k.u.k.-Major lange an der Frage getüftelt, wie man eine große unhandliche Straßenkarte nicht nur klein und handlich zusammenfalten, sondern gleichzeitig in einer Bakelithülle mit Celluloidfenster vor Nässe und Öl schützen konnte. Insofern eignete sie sich auch gut für Piloten in engen einsitzigen Flugzeugen.
Wer steckte hinter den verschiedenen Erfindungen? Welche Patente wurden dafür beantragt? Für welche Zeit sind die Geräte nachweisbar? All diese Geheimnisse konnte der Autor lüften.
Über die Technik hinaus sind auch die Lebensbeschreibungen der Personen spannend zu lesen, die das Gerät auf den Markt brachten. Kaufleute, Techniker, Militärs vor allem aus Berlin und Wien prägten die Entwicklung in politisch bewegter Zeit.

gebundene Ausgabe
158 Seiten / pages
viele, oft farbige Abbildungen
neu, verlagsfrisch
Schwerte - 2017 - Pangaea Verlag
Art.Nr. 12831